Triggerpointbehandlung

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Die Triggerpointbehandlung befasst sich dem Auffinden und Behandeln von „Maximalpunkten“ in den Geweben des Bewegungsapparates.

Die M. zeichnen sich zum einen durch punktuell oder regional erhöhte Spannung aus, zum anderen durch meist verstärkte Schmerzempfindlichkeit.

Zudem lassen sich über diesen Arealen oft Veränderungen der Gewebetemperatur, -Farbe und -Trophik finden.

Der Grund der veränderten Gewebetrophik besteht in einer Reduktion der Versorgung und Abflussbehinderung innerhalb der dauerhaft angespannten Gewebe.

Monate- bzw. Jahrelanges Bestehen von Triggerpoints verursacht zudem das Einsprossen von Bindegewebsfasern, es entstehen die legendären Myogelosen.

Die Triggerpunktbehandlung setzt an der Funktionsweise der Druckrezeptoren innerhalb der Gewebe an.

Haut, Unterhaut und Muskulatur sind mit zahlreichen Rezeptoren ( Messfühlern) versehen, die unterschiedliche Wahrnehmungen vermitteln. Zum Beispiel Temperatur, Druck, Zug, Vibration und andere physikalische Ereignisse.

Die Funktion dieser Rezeptoren wird allerdings nicht nur physikalisch, sondern auch biochemisch moduliert, wobei dem Hormonsystem und dem vegetativen Nervensystem besondere Bedeutung zukommt.

Triggerpoints lassen sich oft bereits optisch erkennen, viel genauer und sicherer jedoch manuell durch Palpation (Betasten) ausmachen.

Der Therapeut sucht gezielt die Triggerpoints auf, die mit den aktuellen Beschwerden in Beziehung stehen. Hier wird punktuell Druck aufgebaut (mittels Finger, Daumen) bis sich die Spannung im Gewebe absenkt. Dieser Vorgang dauert nur einige Sekunden. Analog zum Spannungsabbau im Gewebe lassen  die Schmerzen nach.

Biophysikalisch bringt die Spannungsreduktion einen Vorteil für die behandelten Gewebe. Die Zirkulation von Blut und Lymphe wird belebt, der normale Stoffwechselzustand kann sich wieder einstellen.

Die Triggerpointtherapie wird zunehmend als Vorbereitung zu weiteren osteopathischen Techniken eingesetzt, die sich dann effektiver gestalten lassen.

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