Myofasziale Therapie

ZURÜCKMYIOFASZIALE INTEGRATION

Um das Konzept der myofaszialen Integration vorzustellen muss man wissen, dass alle Körpergewebe – Nerve, Blutgefäße, Organe, Muskulatur, Knochen u.s.w. noch einmal „eingepackt“ sind. Diese „Verpackungen“ dienen dem Schutz und der Stabilität der umhüllten Strukturen.

Zudem wirken diese Umhüllungen wie eine Gleitschicht zwischen den einzelnen Geweben, so dass die leichte Beweglichkeit der Gewebeanteile untereinander möglich ist.

Auch die Umhüllung der Muskulatur wird als „Faszie“ bezeichnet.

Im Fall von Verletzungen oder Entzündungen kann es zu Anheftungen / Verklebungen oder auch Narbenbildungen in diesen Faszien kommen.

Die daraus resultierenden Veränderungen der Gleitfähigkeit der Faszien sowie der Faszienzüge können bedeutende Beschwerden verursachen.

In und zwischen den Faszien laufen viele wichtige Nerven und Blutgefäße, so dass  Anheftungen und Torsionen der Faszien die Versorgung der Gewebe stören.

Myofasziale Integration bedeutet, die  Faszien in ihrer Funktion wieder einzugliedern, die Gleitfähigkeit zu verbessern und dadurch die Funktion zu optimieren.

Als passendes Bild dazu mag ein verknittertes Tuch dienen, das wieder glatt gebügelt wird.

Diese Behandlungen können durchaus sanft sein, gelegentlich muss der Behandler jedoch auch etwas kräftiger „ Bügeln“, um die faszialen Strukturen zu mobilisieren, diese Techniken können dann schmerzhaft sein, die verbesserte Funktion entschädigt aber auf jenen Fall.

Anwendungsgebiete z.B.:

  •  Nachbehandlung v.Unfalltraumen, Brüchen, Operationen
  • Epicondylitis  (Tennisellenbogen)
  • HWS-Probleme
  • LWS-Probleme
  • Sportverletzungen

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